Mikrokinesietherapie

Mikrokinesietherapie

Der Name der Mikrokinesietherapie ist aus drei griechischen Wurzeln hergeleitet:

Mikro = klein,
Kinesie = Bewegung,
Therapie = Behandlung.

Der Lebensrhythmus des Menschen, der Energiefluss in den verschiedenen Körperbereichen, ist als kleinste Bewegung im Tasteindruck wahrnehm- und bei einer Dysfunktion behandelbar. Aus dem Gesunden herausgefallene Gewebe sind als blockierte Schwingung (sog. „unsichtbare Narben“) tastbar und können der Selbstheilung wieder zugeführt werden.

Die Mikrokinesietherapie (wird oft auch Microkinesitherapie geschrieben) wurde ab 1980 von zwei Franzosen, Daniel Grosjean und Patrice Benini, entwickelt. Nachdem sie ihre Osteopathie- Ausbildung abgeschlossen hatten, begannen sie in Frankreich mit ihrer eigenen Forschung und daraus entstand die Mikrokinesietherapie. Durch Studium der Embryologie erkannten sie die lebenslangen funktionellen Verbindungen von Haut-, Muskel-, Nerven- und Organzellen, die aus einem gemeinsamen Segment, dem sog. Metamer, zwischen zwei Wirbeln ausgewachsen sind. So lässt sich z. B. auf einem bestimmten Hautareal ertasten, welcher Muskel, welche Muskelkette, welcher Nervenbereich oder welches Organ in seiner physiologischen Schwingung bzw. Tätigkeit gestört ist, weil sie die embryologische Gemeinsamkeit mit diesem Hautareal haben.
Es wurde beobachtet, dass ein Angriff, z.B. am Muskelgewebe (Unfälle), nicht an seiner Ursprungsstelle verbleibt, sondern Fernschäden auslöst, die nicht allein durch Kompensation erklärbar sind, sondern aus der gemeinsamen embryonalen Entwicklung der verschiedenen Gewebe bedingt sind. Zum Beispiel sind die Beckenbodenmuskeln aus den Zwischenwirbelsegmenten von C6 und C7 (die letzten Halswirbel) ausgewachsen und das Hautareal in der Kniekehle ebenfalls. So kann man an der Haut in der Kniekehle ertasten, ob die Muskeln des Beckenbodens in ihrer physiologischen Schwingung blockiert sind. Auch die Wirbel C5/C6 werden im Falle einer Blockierung dann in ihrer Schwingung blockiert sein. Dies ist oft nach einer Entbindung, die den Beckenboden sehr belastet, beobachtbar. Diese Muskeln und die Wirbel C6/C7 zu deblockieren ist sehr hilfreich für die betroffene Frau. Werden diese Schwingungseinschränkungen nicht durch die Selbstheilungskraft aufgelöst, entstehen daraus physische Funktionsstörungen. Diese werden selten in ihrem Zusammenhang erkannt, z.B. die Nackenbeschwerden und der schwache Beckenboden, weil die daraus resultierenden Beschwerden nicht zeitgleich auftreten müssen. Auch der Zusammenhang zwischen einer beginnenden Arthrose und nicht entdeckten blockierten Muskeln wird selten gesehen. Es sind die in der Blockierung zusammengezogenen Muskeln, die Gelenke, auch weiter entfernte Gelenke, in ihrer Funktion behindern. Es lohnt sich, hier tätig zu werden, bevor das Gelenk mit Abnutzungserscheinungen reagiert.

Auch seelische Ereignisse können bis ins Physische wirken und wieder zeigen sich Zusammenhänge zwischen Nerven, Muskeln, Haut und Organen.

„Es lohnt sich, Zusammenhängen auf der Spur zu bleiben, manchmal erkennt man sie erst nach Jahren.“
Clemens Kuby

Mikrokinesietherapie in der Praxis

Nachdem mir der Patient seine Beschwerden geschildert hat, darf er sich leicht bekleidet auf die Behandlungsliege legen, meist zuerst auf den Bauch, später auf den Rücken. Durch sanftes Abtasten der Wirbelsäule und der Haut, erspüre ich den energetischen Zustand und kann Rückschlüsse auf Muskeln, Nerven oder Organe ziehen, bzw. auf den Ort der Ursache der Beschwerden. Wurde die Zone mit der gestörten Funktion gefunden, kann sie ganz behutsam „neu stimuliert“ werden, was nach den Gesetzen der Homöopathie – Gleiches mit Gleichem- geschieht. Im Falle einer Muskelstauchung oder Zerrung, werden der Muskel und die zugehörige Muskelkette sanft mit den Händen gedehnt. So erhält der Körper Gelegenheit, selbst zu reagieren und sich zu regenerieren, d.h. die physiologische Lebensschwingung jedes einzelnen Muskels setzt wieder ein. Bei Schock oder nervöser Überstimulation lassen sich die Läsionen auf der Nervenebene ebenfalls sehr sanft, für den Patienten kaum spürbar, zur Selbstkorrektur anregen.

Die Mikrokinesietherapie bietet noch weit mehr Möglichkeiten, in tiefer liegende Schichten (Zellgedächtnis, Erbstrom u.a.) vorzudringen, welche ich aber in meiner Praxis nicht anbiete, da ich hier Heilungschancen im Jin Shin Jyutsu erkenne und die darin enthaltene Möglichkeit, dass der Patient langfristig selbst, durch Anwendung der Selbsthilfe, in seiner Biographie heilend tätig sein kann.

Wenn Sie noch mehr über Microkinesie erfahren wollen: http://www.verein-microkinesitherapie.de/microkinesi

Beschwerden die ich mit Mikrokinesietherapie behandele:

  • Akute und ältere Verletzungen des Muskel-, Knochen-und Gelenksystems
  • Störungen, Schmerzen in der Bewegung ( z.B. bei Arthrose)
  • Rückenschmerzen (evtl. kombiniert mit der Wirbelsäulentherapie nach Dorn)
  • Nervenbedingte Probleme (z.B. durch Überreizung) wie Schlafstörungen, Erschöpfungszustände.

Gerne schließe ich einen kurzen Jin Shin Jyutsu Strom an, um den Energiefluss an dem betroffenen Ort zu unterstützen.

Mikrokinesie
„Ich betrachte meinen Körper als meinen guten Freund. Jede Zelle meines Körpers besitzt Göttliche Vernunft. Ich höre dem zu, was sie sagt, und weiß, dass ihr Ratschlag triftig ist.“
Louise L. Hay

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